Antez ist ein Perkussionist, der die physischen Empfindung von Klängen erforscht. Er befragt seine Klangkörper nach dem klanglichen Gehalt, der in ihnen stecken. In seinen Soloperformances beschränkt er sich auf ein Mininum an Instrumenten um ein Maximum an Klang herauszuholen. Die Musik wird körperlich erfahrbar gemacht.

PlaTTFon 2012
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...Er befragt seine Klangkörper nach dem klanglichen Gehalt, der in ihnen steckt und beschränkt sich dabei auf ein Mininum an Instrumenten um ein Maximum an Klang herauszuholen.

Maciej Sledziecki 2012
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Letzes jahr der franzossische perkussions - skulpteur antez einen geradezu magischen abend beschert und auch heute werden uns seine minimalistischen/schamanistischen trommel-stücke verzaubern !

Waggon 2014
Panta Rhei - man steigt nicht zweimal in den gleichen Fluß - und da war er, der Fluß: der Rhein - aber auch die fließenden Klangentwicklungen etc. Es geht halt eben nicht um "starre" GeBILDe - Klanggebäude werden auf- und wieder abgebaut - aber auch durchbrochen und hinterfragt. Formen sind natürlich für einen Komponisten etwas anderes als für einen Improvisator - aber mit diesem Kontrollverlust bzw. temporären Kontrollillusionen spielt der Titel aus dieser Assoziationskette. Tonschwingungen, kontinuierliche und perkussive Klangereignisse werden zu Klangschichten von orchestraler Dichte und Weite verwoben. Reiben, Schlagen, Kratzen, Reißen, Zupfen - Formen und Mittel der Klangerzeugung an Saiteninstrumenten und großer Trommel werden erkundet.
Der französische Künstler Antez ist Perkussionist, Klang- und Bildhauer, Gero König ist Komponist und Performer, Erforscher von Verfahren zur Klangerzeu­gung, Erfinder und Entwickler des Instruments Chorde­ograph. Bernd Wendt ist Ideengeber, Hinterfrager und notorischer Falschnehmer - Bildgeber, Klangdenker, Experimentator.

Loft 2013
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Der französische Künstler Antez ist Percussionist, aber weit ab von allen anderen, eher ein Bildhauer, der Klangmaterial auf seine Materialeigenschaften erforscht. Aber er ist auch ein Schamane, in der Lage jede und jeden mit seinen akustischen Erkundungen in extatische Trance zu versetzen und mit Heiterkeit zu überfluten.

Theaterbüendnis 2011